Wie kann ich ein Video von mir erstellen?

Es gibt natürlich vielerlei Arten und Tools, um sich selbst oder die Arbeit am Computer filmisch aufzuzeichnen.

Wird der PC Bildschirm und die Aktivitäten am Bildschirm aufgezeichnet, sprechen wir von einem Screencast.
Sich selbst oder andere in Aktion zu filmen, ist ja dank der weit vebreiteten Smartphones und Tablets u.U. kein großes Problem mehr.

Screencast verwende ich, wenn ich eine Präsentation über PowerPoint oder slides.com oder direkt in der Benutzung einer Software demonstrieren möchte.
Typischerweise nutze ich an meinem PC das Mikrophon parallel zur Präsentation, um meinen Kommentar mitaufzeichnen zu lassen.

Screencasts gehen unter Windows sehr gut mit Camstudio, VLC oder Microsoft Expression Encoder.
Das letztere Tool ermöglicht sogar eine Schnittbearbeitung hinterher.
Unter Linux tut es schon der SimpleScreenRecorder oder Kazaam.

Man sollte den Aufwand eines selbstaufgezeichneten Videos nicht unterschätzen.
Idealerweise empfiehlt es sich eine kurze Sequenz mit Bild und Ton zu probieren, um nicht nach mehreren Stunden und Anläufen frustriert aufzugeben.
Man wird die Erfahrung machen, dass die Vorbereitung dessen, was man sagen möchte und der Umstand sich dabei aufzuzeichnen, oft nicht produktiv zusammenspielen.
Deshalb hilft ein Bearbeiten des Videos hinterher, häufig sehr, spart allerdings keine Bearbeitungsdauer.
Beispielsweise habe ich für meinen letzten 30minütigen Screencast 5 Anläufe im Homeoffice gebraucht.
Vergessen Sie nicht: Handy aus, Tür zu, Kinder fesseln und knebeln und den Rest der Familie zum Einkaufen schicken.

Wer sich selbst im Video (bsp.weise als kleines Bildchen am unteren rechten Rand) sehen möchte, kann dies bei den meisten Screencast Programmen miteinstellen, vorausgesetzt man hat eine Webcam am PC angeschlossen.

Die Videos, die mit Handykamera gemacht werden, werden genauso wie die Screencast Movies zu Dateien bestimmter Video-Formate, also AVI, SWF, MP4, …

Diese Dateien können von den meisten Betriebssystemen dank kostenloser Abspieltools ad-hoc ausgespielt werden, so dass es reicht, eine solche Datei zum Download bereitzustellen.
Dafür könnte man an unserer Schule die entsprechenden Kanäle der Teams (z.B. Klasse 8) benutzen und dort Dateien mit anderen teilen (File sharing).

Will man qualitativ hochwertigere Filme, sowohl in Audio als auch in Bildqualität, braucht es schon eine Kamera und ein eigenes Mikrophon.
Idealerweise mit USB-Verknüpfung an den Rechner, den dann könnte man sogar einen Live-Stream über eine entsprechende Plattform laufen lassen.
Live-Streams greifen an der Kamera das Bild ab und leiten es über die Streaming Plattform direkt an die anfragenden Browser (beispielsweise).
Bekanntester Vertreter dieser Gruppe ist sicherlich Youtube.

Wenn jetzt noch Fragen zu diesem Thema bestehen, bitte ich um einen Kommentar.

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